Zum Inhalt springen
dom-zu-köln.deBesuchsbegleiter · unabhängig

Unabhängiges Angebot – nicht vom Domkapitel. Tickets nur unter koelner-dom.de.

Die Hohenzollernbrücke im Abendlicht, dahinter die Türme des Doms
Hohenzollernbrücke und Dom im Abendlicht

Zuletzt geprüft:

Der Kölner Dom in drei Ebenen

Unabhängiges Angebot der Redaktion dom-zu-köln.de – nicht vom Domkapitel. Tickets gibt es nur im offiziellen Shop unter tickets.koelner-dom.de.

Der Kölner Dom ist nicht ein Ort, sondern drei: Unter dem Boden liegen römische Häuser, eine fränkische Taufstelle und die Fundamente des Alten Doms. Im Innenraum stehen Kunstwerke vom Gerokreuz (um 970) bis zum Südquerhausfenster nach Gerhard Richter (2007), in der Domschatzkammer Stücke vom 4. bis zum 20. Jahrhundert. Und über allem führen 533 Stufen auf die Aussichtsplattform des Südturms. Diese Seite ordnet den Besuch nach diesen Ebenen – und beantwortet vorher die Fragen, die sich seit Juli 2026 neu stellen.1,2,3,4

Schnellantworten

Seit dem 1. Juli 2026 kostet die Besichtigung des Kölner Doms Eintritt; zum Beten bleibt das Nordquerhaus frei. Wer den Dom besichtigen will, geht mit Ticket durch den westlichen Haupteingang. Wer beten oder eine Kerze anzünden möchte, nutzt den kostenfreien Zugang auf der Nordseite zum Hauptbahnhof hin.5,6

FrageKurzantwortMehr
Was kostet die Besichtigung?laut offiziellem Ticketshop 12 €, ermäßigt 6 € (Stand 23.10.2026); Kinder bis einschließlich 13 frei7Besuch planen
Wann kann ich besichtigen?in der Regel täglich 10–17:45 Uhr, sonntags und an kirchlichen Feiertagen ca. 13:30–16:30 UhrBesuch planen
Darf ich mit Koffer hinein?nein – nur kleine Taschen und TagesrucksäckeGepäck
Lohnt sich der Turm?533 Stufen, kein Aufzug, etwa 30–45 MinutenSüdturm
Ist der Dom barrierefrei?Innenraum und Domschatzkammer ja, der Südturm nicht; zur Domplatte mit dem Rollstuhl über das DomgässchenBarrierefreier Dombesuch
Was gilt für Kinder?bis einschließlich 13 Jahre frei; Turm allein ab 12; Kinderführung sonntags für 6- bis 13-JährigeMit Kindern
Darf ich fotografieren?privat ja, ohne Stativ und DrohneFotografieren
Wo übernachte ich in Gehweite?Altstadt-Nord am Hauptbahnhof: bis 5 Minuten; Deutz über die Hohenzollernbrücke: ca. 25 Minuten (eigene Schätzung)Übernachten
Wo sehe ich den ganzen Dom am besten?von gegenüber: Hohenzollernbrücke, Deutzer Rheinufer, Plattform des KölnTriangleDen Dom erkunden
Was liegt in Gehweite, wo startet der Hop-on-Hop-off-Bus?Museum Ludwig, Altstadt, Groß St. Martin in bis zu 10 Minuten; CityTour-Haltestelle „Dom“ an der BurgmauerRund um den Dom

Preise und Zeiten ändern sich. Wir nennen bei jeder Angabe die Quelle und das Prüfdatum; verbindlich ist die Seite des Domkapitels.

Unter dem Dom

Unter dem Kölner Dom liegen rund 4.000 Quadratmeter Ausgrabungen – von römischen Wohnhäusern bis zu den Fundamenten des Alten Doms. Die Domgrabung begann 1946 und gehört nach Angaben des Domkapitels zu den umfangreichsten Kirchengrabungen in Deutschland. Zu sehen ist sie nur mit einer angemeldeten Führung.1,8 → Unter dem Dom

Im Dom

Wer wenig Zeit hat, sollte sechs Stationen kennen: Dreikönigenschrein, Gerokreuz, Mailänder Madonna, Altar der Stadtpatrone, das Richter-Fenster und – mit eigenem Ticket – die Domschatzkammer. Unser Rundgang zeigt die Reihenfolge und sagt, woran man die Stücke erkennt. → Rundgang: sechs Stationen

Über dem Dom

Die Aussichtsplattform des Südturms liegt laut der Maßtabelle des Domkapitels auf 97,25 Metern; der Turm selbst ist 157,22 Meter hoch. Aufstieg, Zeiten und Gepäckregeln stehen auf der Seite Südturm.9 → Südturm · Der Dom in Zahlen · Aussichtspunkte und Dachführung

Hintergrund

Zwischen Grundsteinlegung (1248) und Vollendung (1880) lagen 632 Jahre – davon mehr als 300 Jahre Stillstand. Seit 1996 steht der Dom auf der UNESCO-Welterbeliste.10,11 → Baugeschichte · Welterbe


Über diese Seite: Wie wir recherchieren, welche Quellen wir nutzen und wo uns KI hilft, steht unter So arbeiten wir.